6 Dinge, die unsere Mütter besser wussten

Ach ja, Kind zu sein war so schön einfach. Außer uns zum Spielen zu verabreden, unsere Klamotten so dreckig wie möglich zu machen und im Freibad Pommes zu essen, brauchten wir uns um nichts zu sorgen. War das entspannt. Doch es gibt einen Teil des Kindseins, an den wir uns nur mit zitternden Knien zurück erinnern: das Mittagessen. Die Rede ist von Spinat. Ganz. Grausamer. Spinat. Mindestens genau so schlimm: Brokkoli, Rosinen oder Pilze! Bäähh.

Was wir nicht wussten und unsere Mütter dafür umso besser: Diese Lebensmittel enthalten wichtige Nährstoffe. Versteckt in köstlichen Gerichten, müssen wir zugeben, sind sie gar nicht mal so übel! In manche Geschmacksrichtungen muss man eben hineinwachsen. Hier sind unsere Top 6 Gerichte, die wir heute lieben:

1. Spinat 

Spinat ist wahrscheinlich der Kindheitsschreck Nummer 1. Der bittere Geschmack und die Konsistenz haben es uns schon ziemlich schwer gemacht.

Mama hatte Recht: Spinat enthält mehr Eisen, als viele andere Gemüsesorten. Außerdem versorgen die im Spinat enthaltenen Beta Carotine unseren Körper (und Augen) mit reichlich Vitamin A.

Jetzt lieben wir ihn: Spinat ist fester Bestandteil des köstlichen Wundergerichtes Bibimbap.

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Spotted bei: Seoulfood, Frankfurt

2. Brokkoli 

Klassiker Nummer 2 auf der Unbeliebtheitsskala von Kindern.

Mama hatte Recht: Brokkoli gehört zu den gesündesten Gemüsesorten und ist eine echte Nährstoffbombe. Brokkoli liefert eine große Menge an Balaststoffen und jede Menge an Vitamin C. Außerdem ist Brokkoli reich an Magnesium, Kalzium und Eisen.

Jetzt lieben wir es: Vor allem in den trendigen Buddha-Bowls ist fast immer Brokkoli enthalten. Schmeckt nicht nur gut in Kombination mit Süßkartoffel, Quinoa & Co., sondern sieht auch noch hübsch aus.

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Spotted bei: HOPE DELI, Berlin

3. Pilze 

Auch Pilze gehörten nicht gerade zu unseren Lieblingsspeisen…richtig?

Mama hatte Recht: In Pilzen finden sich verschiedene Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente,  die der menschliche Körper in bestimmten Mengen benötigt. Einige sprechen im Zusammenhang mit Pilzen sogar von wahren Vitamin-Bomben.

Jetzt lieben wir sie: Alle Pizza Funghi Fans werden ihre Meinung geändert haben. Ein Klassiker, den man einfach lieben muss.

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Spotted bei: Zeus Pizza & Pide, Berlin

4. Rosinen 

Okay, wir müssen zugeben, Rosinen sind selbst heute nicht everybody’s darling. Viele mögen die sanfte aber fleischige Textur einfach nicht.

Mama hatte Recht: Rosinen sind sehr energiereich und stärken das Nervensystem, da sie einen hohen Grad an Mineralien und Vitaminen der B-Gruppe besitzen.

Jetzt lieben wir sie: Überzeugt dich nicht? Aber was wären denn die ganzen leckeren Curry-Gerichte ohne Rosinen?

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Spotted bei: Palast der Winde, München

5. Koriander

Bei Koriander scheiden sich die Geister. Entweder man liebt oder hasst ihn. Als Kind traf wohl eher letzteres zu.

Mama hatte Recht: Ob Magen-Darm-Beschwerden, Infektionen oder chronische Entzündungskrankheiten, die heilsamen Koriander-Wirkstoffe nehmen es mit den hartnäckigsten Krankheitserregern auf und fördern die Ausleitung von Giftstoffen.

Jetzt lieben wir ihn: Koriander verleiht der beliebten Pho-Suppe den unverkennbaren Geschmack.

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Spotted bei: Á Au – Vietnamesisches Restaurant, Berlin

6. Vollkorn aus Prinzip 

Der Gesundheitseffekt von Vollkorn war uns früher schlichtweg egal. Die Körner waren nervig zwischen den Zähnen und bei Zahnlücke sind sie immer stecken geblieben. Aus Prinzip war Weizen einfach irgendwie…geiler!

Mama hatte Recht: Helles Mehl enthält vor allem Kohlenhydrate aus kurzkettigen Molekülen, Vollkornmehl besteht aus langkettigen Sacchariden. Die langkettigen werden im Magen langsamer verarbeitet. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel nicht so schnell an und bleibt über einen längeren Zeitraum konstant: Wir sind länger satt.

Jetzt lieben wir es: …denn nicht nur weil die Zahnlücken kein Risiko mehr sind. Sandwiches mit Avocado, getrockneten Tomaten & Co. schmecken einfach besser, wenn sie aus Vollkornmehl bestehen. Und Fakt ist: Wir bleiben länger satt.

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Spotted bei: Fechtner, Berlin

 

inspiration Berlin

hannah


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